Cosmoscolour Hamburg

Allgemein

Das Druckverfahren gehört gegenwärtig zu den unerläßlichen und unabkömmlichen Verfahren in dieser Gesellschaft. Wenngleich alle wissen, dass es keine Bücher, Gazetten, Abdrucke und vieles nicht mehr sein würden, falls es keine Druckgeräte gäbe, hinterfragen doch allein eine geringe Anzahl an Personen für die überaus interessante Historie des Abdrucks.
Der Abdruck hat seinen Ursprung im alten Reich der Mitte. Es wurde dort erstmalig der Steindruck ausgedacht, auf die Weise, dass feuchte Papier auf einen bereits gravierenten Stein gepresst und im Folgenden mittels Färbemittel gebürstet wurde. So wurden alle zarten Gravuren auf das Blatt übernommen und leserlich gemacht. So bewerkstelligten es die Einwohner nach minder als zehn Jahren ihre Manuskripte auf erfolgreiche Weise zu duplizieren. Diesem entspringt der Druck auf Holz, der seine Anfänge im 7. Säkulum im östlichen Asien hat. Auf einen Block aus Holz kerbte man Zeichen sowie Wörter gegenleich und bestrich diese mittels Färbemittel. Dieser Holzdruck fand erst im vierzehnten Jahrhundert seinen Weg in den Westen und konnte da mit der Dauer geradewegs neu gestaltet werden. Er symbolisieren einen der wichtigsten Schritte in der Historie des Druckverfahrens. Bemerkenswert ist des Weiteren, dass das älteste bedruckte Erzeugnis auch aus diesem Land kommt. Bei diesem Schriftstück handelt es sich um ein früheren buddhistisches Werk, das ins Chinesische übernommen und im Jahre achthundertachtundsechzig per Blockdruck bedruckt wurde.
Der Vorfahre für unsere heutige moderneDruckmethode ist der sog. Offsetdruck. In diesem Fall wird Färbemittel auf einen bewegbaren Walze getan, die aber bloß in Verbindung mit Fett haftet und feststellbar wird. Das präzise mit Fett verabreichte Blatt wurde hierdurch problemlos bedruckt. Dieser Vorgang konnte beliebig oft reproduziert werden. Aus diesem Prinzip heraus erstand die moderne Drucktechnik, die verständlicherweise oft ausgebessert wurde und stetig wird.
Im östlichen Asien, bzw. in Korea, wurde der Blockdruck aus China um das 13. Jahrhundert aufgegriffen ebenso wie optimiert. In ein umrandetes hölzernes Brett wurden vorher angefertigte einzelne Lettern eingesetzt und mit heißem Kerzenwachs festgehalten. So konnten Begriffe oder außerdem Sätze langsam, aber sicher gedruckt werden. Dieses Verfahren wurde zwar aufgenommen, aber in keinerlei Hinsicht weiter perfektioniert, auf dass sie unablässig vergessen und letzen Endes komplett geblieben lassen wurde; es war einfach zu heikel und kostete zu viel Zeit, um Massenliteratur daraus zu fabrizieren.
Gutenberg wird bis jetzt von vielen als Erfinder des Massendrucks gehuldigt, aber nun weiß man, dass hunderte Jahre vor ihm schon Personen verschiedene Druckverfahren erstellt haben. Johannes Gutenberg war es aber, welcher dank seiner Erfindung des Hochdrucks mit beweglichen Lettern aus Metall den Pfad zum ebnete. Von 1440-1445 perfektionierte dieser seine Methode mithilfe einer eigens hergestellten Druckerpresse mit Formen, die mit Wörtern versehen waren.
Finnland und Schweden benutzten bis 1640 den Schabdruck, um Schriftwerke zu drucken sowie der Öffentlichkeit erhältlich zu machen. Diese Schabtechnik bestand besser gesagt aus einem Verfahren aus Kupfer- und Stahlstich, mit welchem es ausführbar war, diverse Grautöne miteinzuarbeiten.
Die Liste veralteter, und dennoch ungemein fesselnder Druckmethoden könnte noch lange Zeit so kontinuieren. Wohl werden einige altehrwürdige Methoden heute noch auf dem Planeten ausgeführt, jedoch, die weit verbreiteteste Methode, mit welcher heute Scharen von Literaturen, Magazine und Ähnliches bedruckt werden, ist der Offsetdruck.
Die erste Druckmaschine wurde wahrscheinlich Anfang der 20er in einer Fabrik für Druckmaschinen in New Jersey, USA gebaut.
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