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Allgemein

In Deutschland werden Steuern von dem Bund, den Ländern und den Gemeinden erhoben. Die wichtigsten Steuern, die gezahlt werden sollen, sind die Einkommensteuern, Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Erbschaft- sowie Schenkungsteuer und die Grundsteuer. Außerdem sollen Abgaben abgeführt werden, wie beispielsweise für die Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung oder die Rentenversicherung. Jedoch unterliegt nicht jede Person oder Gesellschaft dem deutschen Steuerrecht. Das Steuerrecht in Deutschland unterscheidet zwischen 2 Personen (natürliche und juristische Personen), welche in der Bundesrepublik Deutschland beheimatet sind beziehungsweise ihren Sitz haben (Steuerinländer) und Personen, die nicht wirklich einen Wohnsitz in der BRD haben. Eine natürliche Person ist eine Steuerinländerin, für den Fall, dass sie ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat. Die Staatsbürgerschaft ist in dieser Hinsicht keineswegs bedeutent. Eine Gesellschaft oder Person, welche weder die Geschäftsführung noch ihren Wohnsitz in Deutschland hat, ist eine Steuerausländerin., In den vergangenen Jahren kam es zu einem Handel von Steuer-CDs. Auf diesen CDs sind Daten von Banken über deren Kunden gespeichert gewesen. In der Regel kamen die CDs von im Ausland ansässigen Konten und boten bspw. dem deutschen Finanzamt Daten über die Kunden sowie Angaben zu Konten von deutschen Firmenkunden. Die CDs verfügen über einen beachtlichen Preis, den die deutschen Behörden bereitwillig aufkommen würden. Denn mit den Daten haben sie Einblick auf die Finanzlage der Kunden sowie können hierdurch feststellen, welche Deutschen ihr Vermögen auf ausländischen Bankkonten verheimlichen und auf diese Art Steuern umgehen. Während die allererste CD, welche in dem Jahre 2006 von Bundesnachrichtendienst gekauft wurde und 4,6 Millionen € gekostet hat, kostet eine CD inzwischen nur noch weniger als eine Million Euro. Das liegt daran, dass die Nachfrage der CDs nicht mehr so hoch ist, wie noch vor einigen Jahren, weil es in Deutschland immer mehr Steuerhinterzier gibt, die sich selbst anzeigen., In dem Jahr 2002 kam es zu einem Fall im Bereich Steuerhinterziehung. Boris Becker hatte damals knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen und wurde zu dem Moment zu 2 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Das Gericht verurteilte den Mann außerdem zu einer Geldstrafe von 300.000€ und zusätzlich sollte Becker 200.000 Euro Bußgeld als Bewährungsauflage an verschiedene caritative Einrichtungen abführen. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 zwar amtlich seinen Wohnsitz im Steuerparadies Monaco, allerdings befand sich sein tatsächlicher Aufenthaltsort in München. Boris Becker wusste, dass er hierdurch in Deutschland voll abgabenpflichtig gewesen wäre, nichtsdestotrotz hat er dem Fiskus seine Münchner Wohnung verschwiegen., Immer ehe die Außenprüfung geschieht, muss die zu prüfende Person sämtliche Beweise systematisieren. Das betrifft alle Gewinnermittlungen, Betriebsausgaben,Ausgangsrechnungen oder Kontoauszüge. Diese Angaben sollen ebenso ein weiteres mal auf Ordnungsmäßigkeit, Vollständigkeit sowie auf eine klare sowie deutliche Struktur gechecked werden, da sonst der Entzug in Gefahr gebracht werden kann. Die Aushändigung der Unterlagen kann jedoch ebenfalls beim Finanzamt unmittelbar erfolgen, was so viel heißt wie, dass hier dann ebenfalls die Betriebsprüfung erfolgt. Das bietet sich insbesondere für Unternehmer an, welche oft am Reisen sind. Sofern die zu kontrollierende Person über eigene Geschäftsräume verfügt, geschieht die Außenprüfung meist dort, da sich der Inspektor somit unmittelbar vor Ort einen persönlichen Eindruck verschaffen kann., Der Prozess vor dem Finanzgericht ist nicht kostenfrei. Vielmehr entstehen nach den Bestimmungen des Gerichtskostengesetzes einige Kosten, welche sich am Streitwert orientieren. Mit dem zum 01/08/2013 erstellte 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz wurden zum einen sowohl der Mindeststreitwert als auch die Gerichtsgebühren auf 1500€ angehoben, so dass die Verfahrensgebühr 284€ beträgt. Mit Wirkung von dem 16. Juli 2014 wurden die §§ 22, 23, 51, 52, 63 und die Anlage 1 zu dem Gerichtskostengesetz geändert. Dies bedeutet, dass ebenfalls in Umständen wo Personen Kindergeld berufen entgegen der zwischenzeitlichen Praxis wieder eine Vorauszahlung anfällt. Der vorfällige Beitrag wird grundsätzlich nach dem tatsächlichen Streitwert ernannt, für den Fall, dass dieser sich bei Klageeingang unmissverständlich ebenso wie auf Anhieb aus der Anklage ergibt. Ansonsten wird der Beitrag nach dem Mindeststreitwert anfällig., Vermögensnachfolge bedeutet weitaus mehr als ausschließlich das Übergehen von Kapital. Es geht in erster Linie darum, in wie weit Kapital zu Lebzeiten des Abzugebenen oder erst in dem Todeszeitpunkt des Erblassers übergehen soll wie auch welche steuerlichen Auswirkungen hierbei hervorgerufen werden. Es können z. B. bei größeren Vermögen bestimmte Vermögensteile innerhalb der Familie vorab zu Lebzeiten des Schenkers Vermögen den genannten Menschen übermittelt ebenso wie die Freibeträge ausgenutzt werden. Die Erbschaftsteuer kann zu dieser Situation diesbezüglich keinesfalls mehr fällig werden. Welche Person seine Vermögensnachfolge bei seinem Tode anhand letztwilliger Verfügung, schriftlich oder notariell, regularien möchte, sollte Ahnung davon haben, dass das Erbschaftsteuerrecht nicht notwendigerweise dem Zivilrecht folgt wie auch dass der staatliche Güterstand große Gestaltungsspielräume eröffnet.